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Ist mein Partner spielsüchtig ?

Bei einer Spielsucht handelt es sich um zwanghaftes oder pathologisches Spielen, wobei die Betroffenen von dem Verlangen nach Spielen beherrscht werden und sich oft alleine nicht helfen können. Spielsüchtige verspüren…
Spielkarten, 5 Asse, Spielsucht

Bei einer Spielsucht handelt es sich um zwanghaftes oder pathologisches Spielen, wobei die Betroffenen von dem Verlangen nach Spielen beherrscht werden und sich oft alleine nicht helfen können. Spielsüchtige verspüren einen starken Drang zu spielen und riskieren dabei Freundeskreis, Familie und Beruf.

Was versteht man unter einer Spielsucht?

Spielsucht oder pathologisches Spielen ist eine Verhaltensstörung, bei der der Leidende das Bedürfnis zu Spielen nicht kontrollieren kann, obwohl er weiß, dass sein destruktives Verhalten sich selbst und seinen Nahestehenden schadet. Menschen, die an einer Spielsucht erkrankt sind, spielen regelmäßig verschiedenartige Glücksspiele und setzen dabei immer Geld ein.

Spielsüchtige verfolgen das Ziel, Geld zu gewinnen, obwohl dies nur in den seltensten Fällen gelingt. Es kommt nicht selten vor, dass Spielkranke ihr ganzes Kapital verspielen, sich in eine Schuldenfalle begeben und trotzdem der Meinung sind, dass sie beim nächsten Spiel die ganzen Verluste wiedergutmachen werden.

Gefährlicher Kreislauf einer Spielsucht

Die Gedanken spielsüchtiger Menschen kreisen den ganzen Tag über um das Glücksspiel, das sie bevorzugen. Sie denken ständig daran, wie sie an das Geld kommen, um das Glücksspiel fortsetzen zu können. Dabei kommt es immer wieder vor, dass sich Spielsüchtige oftmals sehr hoch verschulden und dass sich der eingesetzte Geldbetrag im Laufe der Krankheit stetig erhöht. Für Spielsüchtige ist es charakteristisch, dass sie ihre Sucht, mit allen Mitteln versuchen vor ihren Freundeskreis, Arbeitskollegen und Familien unbedingt zu verbergen und geheim zu halten. Oft zerbrechen dadurch langjährige Beziehungen und ganze Familien gehen so zu Grunde, da der Spielkranke in der Regel nicht alleine in der Lage ist, mit dem Glücksspiel aufzuhören.

Die meisten Spielsüchtigen beginnen mit dem Spielen im Laufe einer Lebenskrise. Die Betroffenen zeigen häufig Symptome einer mittelschweren Depression oder einer Angsterkrankung bzw. Panikstörung, so dass es auch oft vorkommt, dass sie Angst vor bestimmten Situationen zeigen. Eine Spielabhängigkeit verläuft in drei unterschiedlichen Phasen, die unterschiedliche Symptome und Probleme mit sich bringen können:

  • Gewinnphase
  • Verlustphase
  • Verzweiflungsphase

Ist mein Partner wirklich Spielsüchtig?

Sollten Sie bisher nur einen Verdacht haben, dass Ihr Partner der Sucht erlegen ist, hilft Ihnen unsere Detektei bei der Klärung Ihrer Fragen. Es geht dabei nicht darum wie Sie Ihrem Partner helfen können, auch Ihr Vermögen muss geschützt werden.

Ab wann ist man Spielsüchtig?

Die Spielabhängigkeit wird oft als die “verborgene Sucht” bezeichnet, da es in der Regel keine klar erkennbaren körperlichen Anzeichen oder Symptome gibt wie z. B. bei einer Alkohol- oder Drogensucht, die auf ein vorhandenes Problem hindeuten könnten. Spielsüchtige versuchen oft ihr Problem zu verweigern oder es zu minimieren, so dass oft der Anschein entsteht, als ob sie die Spielabhängigkeit unter Kontrolle hätten.

So kommt es immer wieder vor, dass sich Spielkranke von Familie und Freunden emotionell entfernen und darüber lügen, wo sie ihre Freizeit verbringen. Obwohl Spielsüchtige mit allen Mitteln versuchen, ihre Spielabhängigkeit zu verbergen, gibt es jedoch einige Anzeichen, die mit hoher Sicherheit auf eine Spielabhängigkeit hindeuten können.

– Wenn Ihr Partner spielsüchtig ist, wird er mit zunehmender Aggressivität über das eigene Suchtproblem reagieren. Je tiefer Ihr Partner im Sumpf der Spielesucht steckt, umso mehr sieht er das Glücksspiel als die einzige Möglichkeit an Geld zu kommen, um aus dem Tief zu entkommen. Ihr Partner wird vieles von Ihnen verheimlichen, oder Sie sogar für sein Suchtproblem verantwortlich machen und vehement davon überzeugen versuchen, dass der nächste große Gewinn auf ihn wartet.

– Das Thema Geld und persönliche Finanzen entwickelt sich zunehmend zu einer heiklen Angelegenheit. Ihr Partner will plötzlich alle finanziellen Angelegenheiten des Haushalts kontrollieren, obwohl das früher nicht der Fall war. Sie merken, dass plötzlich Geld fehlt oder das Wertsachen unauffindbar verschwinden.

Wie kann ich meinem spielsüchtigen Partner helfen?

Spielsucht lässt sich heutzutage durch eine umfassende Therapie bei einem Facharzt für Psychologie oder Psychotherapie mit einer hohen Erfolgsrate unter Kontrolle bringen. Der wichtigste Schritt bei der Behandlung einer Spielsucht ist, dass sich der Spielkranke selber eingesteht, dass er ein erhebliches Problem mit dem Glücksspiel hat. Spielsüchtige müssen oft eine immense Kraft und viel Mut aufbringen, um die Tatsache zu erkennen, dass sie die Spielabhängigkeit gepackt hat und dass sie ihr Leben nicht mehr im Griff haben. Auf dem deutschen Bundesgebiet bietet sich Spielsüchtigen auch die Möglichkeit an, spezielle Ambulanten für Spielkranke aufzusuchen.

Dort erhalten Patienten neben einer umfassenden Gesprächs- und Verhaltenstherapie oft auch Medikamente, um die Sucht unter Kontrolle zu bringen. Da die meisten Zwangsspieler finanzielle Schulden haben, kann auch eine Betreuung bei einem professionellen Schuldnerberater äußerst sinnvoll sein. Das Wichtigste ist aber Vorbeugung, um erst gar nicht in die Spielsucht abzurutschen. Eine Spielsucht entsteht nicht über Nacht. Der Beginn kann auch eine regelmäßige Teilnahme an Lotterie oder Sportwetten sein.

Wenn Sie erste Anzeichen einer Spielsucht bei Ihrem Partner bemerken, sollten Sie sich sofort professionelle Hilfe suchen, denn je eher eine Spielsucht behandelt wird, umso höher sind die Erfolgschancen für eine erfolgreiche Behandlung.

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