Ja, grundsätzlich ist eine Observation auch mit nur einer Person möglich. In der Realität ist dies jedoch oft mit erhöhtem Risiko verbunden: Der einzelne Ermittler trägt die alleinige Verantwortung, eine Zielperson nicht aus dem Blick zu verlieren und gleichzeitig unauffällig zu bleiben. Wird die Zielperson verloren oder erkennt sie den Ermittler, ist der gesamte Einsatz gefährdet. Deshalb gilt diese Variante eher als Ausnahme.
Zwei Ermittler – wirtschaftlich vertretbar, operativ sinnvoll
Ein Zweierteam stellt in vielen Fällen den sinnvollen Kompromiss zwischen Effizienz und Wirtschaftlichkeit dar. Mit zwei Einsatzkräften lässt sich eine Zielperson wechselweise observieren, Fahrten können sicherer begleitet und kurze Pausen zur Koordination genutzt werden – ohne die Überwachung abzubrechen.
Drei Ermittler – das ideale Minimum für anspruchsvolle Einsätze
Die Praxis zeigt jedoch: Für einen strukturierten, durchgängigen und professionellen Einsatz ist ein Team aus drei Ermittlern das ideale Minimum – insbesondere wenn folgende Faktoren zutreffen:
- Unübersichtliche Örtlichkeiten oder viele potenzielle Abgangsmöglichkeiten
- Längere Einsätze oder mehrtägige Beobachtungen
- Wechselnde Einsatzorte oder Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
- Zielpersonen mit erhöhter Aufmerksamkeit oder unregelmäßigem Verhalten
Erst mit drei Kräften lässt sich ein Einsatz strategisch aufteilen, um Bewegungen vorwegzunehmen, Positionen abzuwechseln und Zielpersonen auch bei komplexen Abläufen zuverlässig zu begleiten.
Fazit
Die Teamgröße wird stets individuell anhand der Rahmenbedingungen und Zielvorgaben festgelegt. Wir beraten Sie hierzu offen, ehrlich und mit Blick auf das optimale Verhältnis von Kosten und Erfolgsaussicht.